Pøíloha k tìsnopisecké zprávì

o 158. schùzi senátu Národního shromá¾dìní republiky Èeskoslovenské

v Praze ve støedu dne 21. listopadu 1928.

1. Øeè sen. Richtera:

Hoher Senat! Ein Tropfen im Meer, eine Sekunde im menschlichen Leben, das sind 10 Jahre im Leben eines Volkes, eines Staatsgebildes. Vorüber ist der Wahn der flüchtigen Stunde, verstummt der Jubiläumsjubel. Erloschen sind die Jubiläumslichter, beendet die pompösen Jubiläumsfeste. Die Schwelle des zweiten Dezenniums ist überschritten und da in der Republik alles feiern durfte und mußte, nur die demokratische Nationalversammlung zum größten Staunen des Auslandes propter certum quoniam aus diesem Freudentaumel ausgeschlossen wurde, muß ich leider die erste beste Gelegenheit benützen, um folgende wichtigen Fragen zu stellen: Ist die Èechoslovakische Republik schon ein fest und dauerhaft gegründetes Staatsgebilde? Sind die Staatsbürger glücklich und zufrieden? Haben sie zum zehnten Jubiläumsfreudentaumel triftige Gründe? Haben sich nicht recht gemischte Gefühle in diese Festklänge gemengt? (Sen. Havlena: Vy o tom pochybujete?) Ne, hned Vám dám odpovìï, jen poèkejte!

Hoher Senat! Ich möchte so gerne in die Tiefen der Seele aller èechoslovakischen Großindustriellen und Handelsleute schauen, ich möchte ihre tief gefurchte Stirne im Geheimen sehen, so oft sie an das Ende des zweiten Dezenniums denken. Unwillkürlich habe ich einige Andeutungen darüber vernommen, die manchen èechoslovakischen Staatsmann traurig stimmen. Doch die Herzen und Nieren durchschaut nur die göttliche Allweisheit. Für mich, das beschränkte und kurzsichtige Menschenkind, genügt die Botschaft des Oberhauptes der Republik, des Herrn Präsidenten T. G. Masaryk, die er - wahrscheinlich zu seinem größten Leidwesen - nur durch das hohe Präsidium des Senates und des Parlamentes, also in aller Stille uns zukommen ließ. Schon dieser Umstand besagt so manches. Senat und Parlament waren äußerlich beleuchtet. Der Jubel der Menge umwogte die beiden hohen Häuser. Innerlich herrschte Grabesstille und Finsternis. Warum? Hätten wir Ungarn vielleicht die Ruhe und den Jubel gestört? Nein, der Ungar war nie ein Feiertagstörer, wir hätten jedenfalls einen feierlichen Protest erhoben, wir hätten mit dem Hinweis auf die vielen blutenden Wunden, die die jeweiligen Regierungen seit 10 Jahren unserem Volke geschlagen, mannhaft erklärt, daß Ihr Jubiläumstag für uns ein Trauertag sei, wir hätten uns entfernt, aber Ihre Feierlichkeiten nicht gestört. Die wahre Ursache ist leicht zu finden und besteht darin, daß dieser Staat durch einen revolutionären Akt entstanden ist, daß er auf der Revolution aufgebaut wurde, wie es auch der Herr Präsident in seiner Botschaft betont. Der revolutionäre Akt, der die Èechoslovakische Republik gegründet hat, hat ihr, wie es ganz natürlich ist, einen revolutionären Geist zurückgelassen, der sich nun gegen den eigenen Staat kehrt und dessen innere Ordnung fortwährend gefährdet. Dieser revolutionäre Geist konnte von den Staatsgründern nicht mit Nachdruck bekämpft werden, weil sie eben selbst die Urheber der Revolution waren und dieser Geist wird leider auch noch weiterleben und der Zauberlehrling wird ihn nicht beschwören können.

Doch kehren wir zur Botschaft des Herrn Präsidenten zurück. Ich gestehe bereitwillig und loyal ein, daß diese Botschaft nicht nur den Stempel eines klugen Staatsmannes an sich trägt, sondern auch für uns slovakische Ungarn so manchen Hoffnungsschimmer aufleuchten läßt. Doch was nützen die ernsten Worte eines erfahrenen und weisen Greises, wenn die Machthaber des Staates anders handeln, oder, wie es der Herr Präsident selbst in seiner Botschaft beklagt, "die Demokratie auch ein Präsidentenproblem hat". Er erklärt dort weiter: "Im ersten freudigen Anlauf zur Demokratie dachte man wenig an die Funktion des Präsidenten", die zwar auf seine und ©vehla's Anregung spezialisiert wurde, in der Verfassungsurkunde aber doch im gewissen Sinne unklar blieb.

Was antwortet nun der weise Denker der Republik auf meine Frage, ob die Staatsgründer glücklich und zufrieden sind? Die Antwort lautet: "Ich verhehle nicht, daß in einigen Kreisen eine gewisse Unzufriedenheit sich eingenistet hat". Zuerst erwähnt er die neuen Reichen, dann unterscheidet er eine heilige Unzufriedenheit und sagt: "Der wiedererrichtete Staat brachte neue schwierige Aufgaben und auf verantwortungsvolle Posten gestellte Menschen sind beunruhigt, weil sie sich selbst gewissenhaft fragen, ob sie den auferlegten Aufgaben genügen. Ich verstehe diese Nervosität, die Zweifel bezüglich der Wahl der richtigen Mittel und die Sehnsucht nach dem Guten und Besten". So der Herr Präsident.

Ja, hoher Senat, da liegt eben der Brennpunkt der Ursache aller heiligen Unzufriedenheit, daß eben durch 10 Jahre die unrichtigsten Mittel gewählt wurden und die Sehnsucht nach dem Guten und Besten leider ganz mißverstanden wurde und nur unter den sogenannten neuen Reichen bestand, die durch Anwendung auch unerlaubter Mittel aus armen Schluckern über Nacht reiche Menschen wurden. Und wenn der Herr Präsident behauptet, daß er von Kennern gehört habe, daß heute bereits diese neuen Reichen größtenteils ihr Geld verloren haben, so muß ich dazu bemerken, daß diese Kenner nicht der Wirklichkeit entsprechende Informationen erteilten, da besonders in der Slovakei nicht nur fast alle neuen Reichen ihr Geld und ihre Güter behielten, sondern dieselben fortwährend vergrößern und auch jetzt noch tagtäglich neue Reiche wie Pilze nach dem Regen emporwachsen. Wir werden jedenfalls Sorge tragen, daß dem Herrn Präsidenten dokumentarisch bewiesene ausführliche Listen vorgelegt werden, damit er die reine Wahrheit ersieht. In der Slovakei gibt es überhaupt nur zwei Kategorien von slovakischen Politikern und Führern - die jedenfalls vielen und ehrwürdigen Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Die eine Kategorie umfaßt jene, die schon reich sind, die andere die, die es um jeden Preis werden wollen, nach dem berühmten slovakischen Sprichwort: "Vybudovali sme si republiku pre nás a pre na¹e dietky". Ich gönne jedem Menschen, der reich geworden ist, seinen Reichtum, aber das Traurigste und Schmählichste für uns Ungarn in der Slovakei ist das Faktum, daß dies auf unsere Rechnung geschieht, denn der Ungarn gehörende und in rein ungarischen Gegenden liegende und durch das Bodenamt enteignete Grund Und Boden wurde fast ausschließlich unter Èechen und Slovaken verteilt, also gegen die Grundgesetze der èechoslovakischen Verfassung entnationalisiert. Wie reimt sich das zu den jedenfalls schönen Worten des Herrn Präsidenten: "Das Wesen der Demokratie ist das Einvernehmen der Menschen, deren friedlicher Verkehr, Liebe und Menschlichkeit"?

Hoher Senat! Freitag, als mein Herr Kollege Ïurèanský von dieser Stelle sprach und erklärte, was mit der Gemeinde Ipolysäg, ©ahy, geschehen ist, wie man diese Gegend zugrunde richtete, da warf Herr Kollege Roháèek ein: "Weshalb mußte dies geschehen? Weil dort Ungarn wohnen!" Ich antworte ihm darauf: Also Steuern verlangt man von uns, unsere Söhne werden unter die Fahne gestellt. Wer am Poøíè war, hat gesehen, wie die ungarischen Buben dort arbeiteten, wo es sich um verunglückte èechische arme Arbeiter handelte. Sie arbeiteten dort mit Todesverachtung und ein Herr Senator erklärt hier - es ist schauerlich, wenn er sich das denkt, aber noch ärger, das auch noch zu sagen: Ipolysäg, die ungarische Gegend, muß zugrundegerichtet werden, weil dort Ungarn, Magyaren wohnen.

Das hohe Haupt der Republik verkündet in seiner Botschaft an anderer Stelle: "Unsere Republik ist aus der Weltkonflagration und aus Revolutionen hervorgegangen. Nach der Revolution war es unsere Aufgabe, den Staat durch durchdachte fleißige Arbeit, durch tägliche und alltägliche, durch Arbeit im Kleinen und Größen aufzubauen. Es ist dies der natürliche Gang aller großen politischen Ereignisse, aller Revolutionen. Der Mensch kann nicht ständig entflammt und erlegt sein, der heroische Elan dauert natürlich nur kürzere Zeit; darnach tritt eine Zeit der Beruhigung und Ruhe ein. Allein diese Beruhigung und Ruhe darf nicht in Erschlafung und Schwäche ausarten. Die wahre Begeisterung, die Begeisterung für Recht und Gerechtigkeit eines Volkes und der Menschheit hören niemals auf, sie wenden sich nur anderen Mitteln zu und das wirksamste Mittel ist zielbewußte Arbeit". Zu dieser zielbewußten Arbeit meldete sich auch meine Partei, nicht uni Restgüter, Ministerportefeuilles zu erlangen, sondern um die Kultur und die wirtschaftlichen Güter unseres Volkes zu bewahren und zu erhalten. Wir stellten Bedingungen, die alle - ich muß dies betonen im Einklang mit den Verfassungsgesetzen der Èechoslovakischen Republik standen. Die Regierung verhandelte mit uns monatelang, versprochen wurde uns viel, eingehalten nichts und nur eine politische Tischgesellschaft hätte es uns Ungarn zumuten können, daß wir einen sogenannten aktiven Negativismus oder negativen Aktivismus unterstützen können. Das konnten wir nicht, die Bedingungen wurden nicht eingehalten und wir konnten nicht weiter, obwohl wir das Gute wollten.

Nun komme ich zum freudigsten Teile der Botschaft des Herrn Präsidenten und erkläre ganz loyal und offen, daß wir Ungarn der Slovakei dem Herrn Präsidenten für diese Erklärungen zu Danke verpflichtet sind und kein heißerer Wunsch beseelt unsere Brust, als daß diese weisen Worte des erhabenen Oberhauptes der Republik einen Widerhall in allen Herzen erwecken, die eines guten Willens sind und die wirklich die Sehnsucht nach dem Guten und Besten belebt. Der Herr Präsident verkündet: "Wir können nicht erwarten, daß die Bestimmungen der Friedensverträge überall und von allen ohne Einwände und Proteste aufgenommen werden. Ich selbst gebe ohne Zögern zu, daß die Friedensverträge gewisse Aufhellungen erfordern, aber das muß loyal und offen und ehrlich geschehen". Es befremdet mich absolut nicht, daß der Herr Präsident, der doch seine Mitbürger und deren leitende Kreise gut kennt und auf menschliche Schwächen Rücksicht nehmen muß, ganz taktvoll das Kind nicht bei seinem natürlichen und wahren Namen nennt, sondern Kosenamen gebraucht, um die leicht erregbaren Gemüter nicht überflüssig aufzuregen. Revision oder Aufhellung, auf den Namen kommt es nicht an die Hauptsache ist und bleibt, daß man endlich zur Tat greift, jedenfalls nach den schönen Intentionen des Herrn Präsidenten "Loyal, offen und ehrlich, denn der Kampf mit Unwahrheiten oder geradezu reit Lügen, mit Vogelstraußpolitik, wird keine Remedur schaffen. (Sen. Modráèek: To president nemyslí vrátit Slovensko Maïarsku! - Sen. dr Kovalik: Pán president sa osvedèil proti Rothermerovej akcii!) Ja citujem len slová pána prezidenta. (Sen. Modráèek: Kdy¾ se vyvlastní velkostatkáøská pùda, je to znièení Maïarska?) Páne môj drahý, nech sa vyvlastní veµkostatok maïarský, ale nach sa dá tie¾ tomu chudobnemu maïarskému µudu. (Sen. Modráèek: Zde se vyvlastnila gentry!) A ti gentry, to nie sú Maïari? (Sen. Modráèek: To je maïarský národ znièený, kdy¾ se provede vyvlastnìní velkostatkù?) Ja veµmi rád odpovedám na argumenty, ale na takéto argumenty nemô¾em odpoveda». Am Feldrain steht ein Holler, der Volksmann hat den Koller. Na argumenty je mo¾no odpoveda», ale ¾e gentry nie je Maïar, na to nemô¾em da» odpoveï.

Ich zögere nicht... (San. Hlávka: Bylo by lépe starati se o spásu du¹e! Chodíte agivati do hostincù, máte kazatelnu a tam máte své poslání!) Ako viete, ¾e chodím po hostincoch? Po hostincoch sa musí politicky agitova», ale nie na kazateµniach. To ja v¾dycky zadr¾ím a zadr¾al som v celom ¾ivote. (Místopøedseda Klofáè pøevzal pøedsednictví.)

Ich zögere nicht allein eizupflichten, was der Herr Präsident von Dilettanten... (Sen. dr Kovalik: V Maïarsku nedávajú ¾iadnych práv, Slovákom! Majú Slováci v Maïarsku také práva, ako Maïari na Slovensku? ®iadné! Môze sa v budapestskom parlamente po slovensky mluvi»?) Vy ste sa proti mne nejako nahneval. Iïte sa podíva» do Békéscsaby a iïte do kostola, ako tam sa spieva a hovorí. (Sen. dr Kovalik: Mô¾e sa v parlamente v Budape¹ti hovori» po slovensky?) Proti tomu som kázal u¾ roku 1913 a Vy mi nemáte za to robi» ¾iadnych výèitiek! (Sen. dr Kovalik: A mô¾e sa tam slovensky hovori»?) Ka¾dý sa mô¾e cvièi» a uèi» a keï nie, je to moc veµká chyba, pane profesore! Nerobte z toho národnostnú otázku, nerobte tu chybu. (Sen. dr Kovalik: V¹ak som si na národnostnú otázku vzpomenul, keï ste vytýkal, ¾e tu nemajú Maïari práv! - Hluk.)

Ich zögere nicht allem beizupflichten, was der Herr Präsident über Dilettanten und Amateuere in der Politik und über Dilettantismus sagt. Doch möchte ich nur in aller Ehrfurcht an das hohe Oberhaupt der Republik die ernste Frage stellen: Hat denn schon vor dem Kriege, besonders aber bei den Friedensverhandlungen und seit 10 Jahren nicht ein unbeschreiblicher Dilettantismus die Welt so beherrscht, daß das 2.000 Jahre alte klassische Sprichwort sich als wahr erwiesen hat: Parva sapientia regitur mundus? Haben denn dazu die Friedensverträge von Versailles und Trianon nicht die schlagendsten Beweise eines bisher unübertroffenen Dilettantismus geliefert... (Sen. Habrman: To bylo na Maïarsku! Tam byli diletanti! - Sen. Modráèek: To byli chytøí politikové, co táhli do Srbska!) Nechte mne alespoò jednu my¹lenku prosloviti... wo über Wohl und Wehe ganzer Nationen geurteilt wurde und neue Grenzen neuer Staaten solche Staatsmänner gezogen haben, die kaum mit den elementarsten Kenntnissen der Geographie im Reinen waren und nicht wußten, wo z. B. Teschen, Temesvar und Mossul liegt, wo ein Clémenceau vor der ungarischen Friedensdeputation an den Grafen Apponyi die naive Frage stellte, er möge ihm doch auf der Mappe zeigen, wo die vom Mutterlande abgetrennten 3 Millionen Ungarn leben? Der Weltkrieg wurde angeblich - das ist meine Antwort, Herr Kollege für das Nationalitätenprinzip geführt und sein Ausgang wurde als dessen Sieg gefeiert. Ihm zuliebe hat man die österreichischungarische Monarchie zerschlagen, um nationale Einheitsstaaten daraus zu bilden. Dagegen wehrt sich schon die Geographie, die scharfe Grenzen der Nationen nicht kennt, was die Staatsmänner der österreichisch-ungarischen Monarchie immer verkündet haben, und was nun trotz aller Entösterreicherung von den jetzigen Staatsmännern der Èechoslovakischen Republik auch als Gegensatz und Gegenargument verwendet wird. Ist es nicht so? Um den Wahn des Nationalstaates zu bemänteln, der de facto mit seinen ungarischen, deutschen, ruthenischen und polnischen Minderheiten ein neues, aber kleines Österreich-Ungarn in zweiter, viel verschlechteter Ausgabe darstellt. (Sen. Havlena: Verschlechteter - dokonce!) Weil es zu klein ist, weil wir nicht leben können. Nicht aus Haß gegen die Republik sage ich das. (Sen. Kroiher: Jest ten Shaw takový diletant? - Sen. Habrman: Tak nepøirozený a nespravedlivý stát nebyl na celém svìtì! Vy obhajujete vìc agentù Horthyho!) Pane kolego, kým bol celý uhorská ¹tát, stalo sa behom 50 rokov tie¾ mnoho proti Slovákom, ale ten Slovák mal svoj ka¾dodenný chlebíèek! (Sen. dr ©robár: A teraz ho nemá?) Pozríte do Krompachov, pane minister. (Sen. Kroiher: Maïaøi mìli na Slovensku chléb jako úøedníci, Slovák se nestal úøedníkem, musil se døíti na poli!) A Csernoch kto to bol? (Sen. Kroiher: To byl Maïaron!) Zomrel, ale ako verný syn slovenského národa. (Sen. Kroiher: Maïaron to byl! Já znám takové Slováky; mìli slovenskou matku, ale dìlali Maïary, mluvil jsem s nimi v Budape¹ti!) Vy ste prílis múdry, pán kolega, abyste tomu veril. (Sen. Kroiher: Jsem poctivý, abych to otevøene øekl!) Csernoch bol verným synom slovenského národa, ako mnohí iní, ktorí neboli Maïaroni. (Sen. Modráèek: Vy jste Slovák?) Som rodom Nemec, nauèil som sa slovenskú reè a miloval som Slovensko o mnoho viac ne¾ mnohí iní Slováci. Bol som chudobný, keï som bol maïarským ablegátom èiste v slovenskom okrese, zostal som i teraz chudobný a ti druhí - e¹te teraz by som sa mohol podíva» niektorým pánom do oèí - prichádzali ku mne a ¾iadali mòa, aby som pomohol ich dceru¹ke alebo chlapcovi do internátu, do slu¾obného miesta, a keï bola vojna a boli ¾alárovaní, vysvobodil som ich z tohoto ¾alára. Zostal som chudobný i teraz a s najväè¹ou ochotou pomáhal som ka¾dému èi to bol Nemec, Maïar alebo Slovák. Viac som miloval Slovensko, pane dr ©robáre, ako mnohí va¹i páni ho milujú. (Sen. Stodola: On za to Slovensko sedel v ¾alári a vy ste brali peniaze!) Hlinka tie¾ bol v ¾alári. (Sen. Stodola: To my uznávame!)

Und wenn das hohe Oberhaupt der Republik ein Beispiel schreienden Dilettantentums, das sehr unsachlich gegen die Friedensverträge gerade heuer agitierte - ein Hinweis auf die Rothermere-Aktion - hinstellte, so möchte ich wieder in aller Verehrung auf Ihren Gewährsmann und Freund verweisen, der unter dem Pseudonym Scotus Viator bekannt ist und möchte dem hohen Senate sein allbekanntes Werk "Racial Problems in Hungary" vorlegen und im Anschauungsunterrichte die beigelegte ethnographische Landkarte vorzeigen. Ich bitte schön, hier ist die Karte, meine Herren (ukazuje mapu). (Sen. dr Kovalik: ©táty nedajú sa presne podµa etnografie rozdeli»!) Ja som o tom hovoril. (Sen. dr Kovalik: Máme Francúzov v Nemecku a máme Nemcov vo Francii!) Táto mapa (ukazuje) odpovedá celkom etnografickej polohe Maïarska. (Sen. dr ©robár: To je v¹etko so¹vindlované! Je to podµa sèítania µudu z roku 1910!) Diese Mappe muß ich Ihnen vorzeigen, um einen schlagenden Beweis zu erbringen, wie die Aktion des Dilettanten Scotus Viator fast gänzlich, im wesentlichen wenigstens mit der Aktion des Dilettanten Rothermeere kongruiert. (Sen. dr Kovalik: Scotus Viator sám sa proti Rothermerovi postavil!). To je mapa Scota Viatora. (Sen. dr Kovalik: Chcete vojnu na novo?) Ako mô¾ete takú sprostú vec riec»? Ako by som mohol chcie» vojnu?

Místopøedseda Klofáè (zvoní): Prosím pana øeèníka, aby neu¾íval uráølivých slov! Není mo¾no u¾ívati slov jako "sprostota"! Raète se dr¾eti v mezích slu¹nosti!

Sen. Richter (pokraèuje): Ja poznám v¾dycky slusnos». Doch lassen wir die Dilettanten. Ich bin vollkommen überzeugt, daß, wenn sich heute neuerdings das ehrwürdige Oberhaupt der Republik Herr T. G. Masaryk in Begleitung des Herrn Ministerpräsidenten a. D. Dr Kramáø zum Friedenstische... (Sen. dr Kovalik: Ti Slováci z Maïarska by museli sem prijs», a to nejde bez vojny!) Kto by bol dnes pre vojnu? Ozaj, prosím, nejaky zlostník nebo diabol, èert. Ja keby som dnes svoj µud vyzval k vojne, zavreli by mòa do blázinca a zabili by ka¾dého èloveka, kto by hlásal vojnu. Takým spôsobom, ako pán kolega profesor o tom mluvil, není to mo¾né. (Sen. dr Kovalik: Vrá»te Slovákov z Uhier do Slovenska a Maïarov z Èeskoslovenska do Uhier! To neni predsa mo¾no, poneváè je nemo¾no presne etnograficky ¹táty rozdeli»!) O tom Vám u¾ nechcem lekciu dr¾a», pán profesor! (Sen. dr Kovalik: Máme Francúzov v Nemecku a Nemcov vo Francii!)

Ich wiederhole: Ich bin vollkommen überzeugt, wenn sich heute neuerdings das ehrwürdige Oberhaupt der Republik, Herr T. G. Masaryk, in Begleitung des Herrn Ministerpräsidenten a. D. Dr Kramáø zum Friedenstische mit den Herren Lloyd George, Chamberlain, Briand, Stresemann, Mussolini, Graf Bethlen, Graf Apponyi niedersetzen würden, daß sie einen wahren und die Völker beglückenden Frieden schließen und die friedliche Konsolidierung nicht nur von Mitteleuropa, sondern von ganz Europa sichern würden, zum Wohle und Gedeihen der ganzen Menschheit. Dann und nur dann würde sich das zarte Blümchen, das man Pazifismus nennt, nicht nur zur Tugend, sondern zu einer Lebensnotwendigkeit entwickeln und so wären dann die durch das Blut von Millionen Menschen erkauften Verträge kein Fetzen Papier, sondern ein in die Herzen der Völker eingeimpfter kategorischer Imperativ.