Wir haben gestern aus den Ausführungen des Herrn Sen. Donát gehört, daß heute bereits sämtliche Staaten Europas daran gehen, höhere Zölle einzuführen, als wir sie hier haben. Unser Staat ist ja überhaupt nicht in der Lage, in wirtschaftlicher Hinsicht mit einem anderen Staat die gleiche Wage zu halten. Denn wir wissen, daß in unserem Staate nach Einführung der Sozialversicherung in erster Linie die Landwirte die größten Lasten, die Steuerlasten und die sozialen Lasten, zu tragen haben werden. Wir wissen, daß unser Staat die teuersten Arbeitskräfte hat, wir wissen es speziell von der deutschen Landwirtschaft, die überall in den deutschen Randgebieten unter den schlechtesten klimatischen Verhältnissen lebt. Es war im Jahre 1919, als der Leiter des Landesgetreideamtes in Brünn zu mir in mein Heimatsdorf kann und mich ersuchte, ich möchte soviel als möglich Einfluß üben, nicht nur auf meine Ortsgemeinde, sondern auch auf meine weite Umgebung, daß von dem kleinen Reste der Ernte 1918, die ohnehin schon im Kriege zum größten Teile abgeflossen war, die Landwirte wenigstens in dem einen Jahr dem neugegründeten Staate soviel wie möglich abliefern möchten. Dieser Herr sagte mir, im nächsten Jahre werde das nicht mehr notwendig sein, denn dann werde unser Staat in der Lage sein, nicht nur seine gesamte Bevölkerung selbst zu ernähren, sondern auch noch das bedürftige Österreich mitversorgen zu können. Und als es schon soweit war, als die Grenzen nach allen Seiten geöffnet wurden, was haben wir erlebt? Daß nicht ein einziger Mensch in der Landwirtschaft, weder der èechischen noch der deutschen, befragt wurde, ob sie in der Lage wäre, ob es möglich sein könnte, die Bevölkerung in diesem Staate zu versorgen. Hunderttausende und hunderttausende Meterzentner von Getreide wurden jährlich in unseren Staat hineingeschleudert und die Landwirte wurden überhaupt nicht gefragt, was sie mit ihren eigenen Produkten anfangen werden. Unter solchen Verhältnissen ist es kein Wunder, wenn die Landwirtschaft hier zurückgehen mußte, wenn wir hören, daß die Verschuldung der Landwirtschaft speziell in den letzten Jahren steigt und in einem Jahre allein dreieinhalb Milliarden Hypothekardarlehen erreicht hat. Ich habe in den Blättern der Sozialdemokratie gelesen, dies sei insoferne richtig zu stellen, als, wenn man die heutige Valuta mit der Vorkriegsvaluta vergleicht; die Nachkriegsschuld bloß ein Drittel der Verschuldung der Landwirtschaft in den Vorkriegsjahren beträgt. Wir müssen aber richtig stellen, daß in jeder, auch in der kleinsten Gemeinde eine Raiffeisenkassa besteht, die statutenmäßig verpflichtet ist, ihre Gelder nur kurzfristig anzulegen. Wir haben aber auch den Präsidenten des Zentralverbandes der Raiffeisenkassen von Mähren hier sitzen, der Ihnen sagen könnte, daß wir heute bereits in ganz Mähren kaum eine Raiffeisenkasse besitzen, die noch Sparlehen besitzt, sondern daß die meisten im Darlehenstande beim Zentralverband stehen. Ist es ein Wunder, wenn diese Verschuldung der Landwirtschaft eingetreten ist, wenn wir wissen, daß die Getreidepreise von 1921, 1922 bis zur heutigen Zeit um 200% gefallen sind, während die Gestehungskosten jeder Art sich immer noch vergrößern? (Místopøedseda dr Soukup pøevzal pøedsednictví.)
Wenn Sie dieser Statistik keinen Glauben schenken wollen, kann ich dies noch anders beweisen.
In diesem Staate wurde, wie Sie alle wissen, eine Bodenreform durchgeführt, und durch sie wurden Hunderttausende von Hektar des besten Bodens auf kleine Landwirte aufgeteilt. Ich will heute nicht skiz zieren, wie diese Bodenreform durchgeführt wird. Wenn aber eine Aufteilung auf kleine Landwirte stattgefunden hat, so sollte es doch mehr als sicher sein, daß heute zumindest die drei- oder die vierfache Anzahl von Menschen auf diesem Boden beschäftigt sein müßten. Wenn wir aber in dieser Hinsicht die Statistik zur Hand nehmen und lesen, daß die landwirtschaftliche Bevölkerung in den letzten Jahren, anstatt zuzunehmen, um 20% abgenommen hat, wenn wir lesen, daß in den letzten Jahren um 556.000 Personen weniger in der Landwirtschaft beschäftigt sind, so sind das sicherlich beweiskräftige Ziffern. Wenn gestern der Vertreter der Sozialdemokraten den Großagrariern gewissermaßen Profitgier vorgeworfen hat, so darf er diesen Vorwurf unter keinen Umständen den kleinen Landwirten machen. Er darf Profitgier nicht mir zutrauen, da ich an Eigenbesitz, an gepachtetem Besitz und Ausgedinge im ganzen nicht mehr als 4 Hektar besitze. Ich bin sicher, daß ich mit diesen 4 Hektar nicht allein stehe, sondern daß in diesem Staate Tausende und Tausende von Kleinlandwirten existieren, die mit mir ganz derselben Meinung sind. (Sen. Polach: Damit bestätigen Sie, was gestern Dr Heller hier von den Interessen der kleinen Landwirte gesagt hat!) Ich komme noch darauf zu sprechen. Ich weiß, daß Tausende und Tausende von kleinen Landwirten in diesem Staate hier leben, welche vollkommen davon überzeugt sind, daß ihre Existenzmöglichkeit in diesem Staat nur durch Schutzzölle in vollem Umfang gesichert werden kann. (Sen. Polach: Dann werden Sie das zollgeschützte Getreide teuerer bezahlen!) Gewiß, Herr Kollege, in diesem Falle gebe ich Ihnen recht. Meine Familie z. B. besteht aus 5 Köpfen. Aus dem Getreidebau meine Familie zu ernähren, ist mir ganz unmöglich. (Výkøiky nìmeckých sociálních demokratù. - Hluk.)
Místopøedseda dr Soukup: ®ádám pana øeèníka, aby pokraèoval!
en. A. Scholz (pokraèuje): Für meine Familie mußte ich in den letzten Jahren alljährlich 5 q Getreide zukaufen. (Sen. Polach: Da hätten Sie doch eher ein Interesse daran, daß Sie diese 5 q billig kaufen!) Lassen Sie mich weiter sprechen. Wissen Sie, meine Herren, um wieviel die Lebenshaltung durch den Zoll verteuert würde? Käme der Zollsatz in der Höhe zustande, wie es gestern Herr Sen. Donát hier beantragt hat, dann hätte ich für diese 5 q jährlich im ganzen 240 Kè mehr zu zahlen. Nun möchte ich davon sprechen, wie hoch sich der Aufwand einer Arbeiterfamilie für Brot und Mehl stellt. (Sen. Polach: Sie wollen also die Getreidezölle, um in ihrem eigenen Haushalt draufzuzahlen?) Im Gegentail, ich werde beweisen, daß wir trotzdem zehnmal besser wegkommen. Nach den statistischen Daten stellen sich die Lebenskosten für die Arbeiterfamilie für Brot und Mehl auf 13% des Einkommens. Nun, ich weiß gut, daß der Arbeiter in diesem Staat sehr gedrückt ist, daß er sich keinerlei Vergnügungen irgendwelcher Art erlauben kann. Trotzdem braucht er für Zigaretten und Tabak den gleichen Betrag. (Sen. Polach: Er soll also darauf verzichten, damit er Ihr Getreide teuerer bezahlen kann?) Nein, denn er wird auch weiterhin nahezu denselben Betrag dafür brauchen. Aber für Reis, Kaffee und Salz, also für nebensächliche Artikel, gibt er, wie in der Statistik zu lesen ist, 10% der Lebenshaltung aus, u. zw. deshalb, weil gerade auf diese Artikel ein wahnsinnig hoher Zoll gelegt ist. (Sen. Polach: Finanzzölle!) Aber gegen diese wahnsinnig hohen Zölle haben Sie niemals in jener Weise Stellung genommen, wie gegen den einzuführenden Getreideschutzzoll. Ihre Arbeitskamaraden, welche genau so und noch mehr in der Arbeit stecken, als die Industriearbeiter, beginnen auch seine Berechtigung anzuerkennen. Es ist selbstverständlich, daß auch die Kleinlandwirte eine kleine Zollerhöhung zu tragen hätten, aber wir treten doch nicht allein für Schutzzölle für Getreide ein, sondern unter allen Umständen verlangen wir auch endlich den Schutzzoll für Vieh und tierische Produkte einzuführen. Und Sie werden ja wissen, daß der größte Viehproduzent nicht der Großbauer ist, sondern der Kleinbauer. Und ich sage Ihnen: Selbst wenn die Viehzölle zur Einführung gelangen, wird der Konsument in seiner Lebenshaltung nicht verteuert werden, denn so wie ich hat es jeder Bauer heuer gesehen: Es war gleichgültig, ob ich eine Kuh oder ein Kalb um 8 Kronen Lebendgewicht oder 4 Kronen Lebendgewicht verkauft habe, beim Fleischer habe ich immer dieselben Preise gesehen. Wenn Ihre Kollegen (obrácen k sociál. demokratùm) von der èechischen Seite im vergangenen Jahr mit der Einführung der gleitenden Getreidezölle einverstanden waren, von denen wir wissen, daß die Landwirte nicht den geringsten Nutzn davon hatten, daß den Nutzen einfach die Börsianer, das Spekulantentum und der Großhandel hatte, dann muß ich annehmen, wenn Sie gerecht speziell gegen den Kleinbauer sein wollen, daß Sie auch dafür stimmen müssen, der gesamten Landwirtschaft und ihren Produkten einen Schutzzoll zu gewähren. Der Zwischenhandel hatte bisher die größten Gewinne. Gerade Sie aber haben ein Ministerium zur Verfügung, das Ernährungsministerium, welches doch darauf zu dringen hätte, daß mehr als der bürgerliche Gewinn nicht hereingeholt werden darf. Nur gegen die Landwirte verfahren Sie mit einer gewissen Wut, wenn der Landwirt für ein Produkt einen Heller mehr ver langt, ihm schauen Sie auf die Finger, der Zwischenhändler aber kann verlangen, was er will. Ein Beispiel: Auf dem Brünner Markt wurde einem Landwirt für Zwiebel, die er nach Brünn brachte, 70 Heller per Kilo angeboten und gegeben. Und derselbe Kaufmann, der 70 Heller zahlte, hat die Zwiebel auf dem Markte für 2,30 K per Kilo verkauft. Bei Obst ist es noch ärger.
Wir wollen noch etwas weitergehen und jetzt werde ich sehen, ob Sie mit mir einverstanden sind. Ich will noch mehr als die Schutzzölle für Getreide, wir müssen unter allen Umständen eine Forderung vortragen, die die ärmsten der armen Bauern angeht, wir fordern und müssen auf einem Schutzzoll für Flachs bestehen. Sie wissen, am Flachsbau ist kein großer Agrarier beteiligt. Sie werden ja wissen, welche sorgfältige Bearbeitung der Flachs braucht, nur der kleinste Landwirt hat genügend Zeit, sich mit dem Flachsbau zu beschäftigen. Und Sie wissen auch, daß man Flachs weder im Weizen-, noch im Rübenboden bauen kann; nur auf auerschlechtestem Boden gedeiht der Flachs, dort, wo der Bauer mehr als arm ist. Von diesem Flachsbau hören wir überhaupt nichts mehr, wir wissen nicht, ob er die Produktionskosten trägt oder nicht; in vielen Gemeinden ist noch soviel Flachs lagernd, niemand, kein Teufel kümmert sich darum, ob und wie man diesen Flachs überhaupt verkaufen kann. Und dieser Flachs ist nicht, wie das Getreide, in den letzten Jahren um 150 oder 200 % zurückgegangen, sondern vom Flachs wissen wir, daß er um volle 400 % gefallen ist. Jetzt möchte ich fragen, ob Sie vielleicht gehört haben, daß trotz dieses rapiden Sturzes der Flachspreise etwa auch die Leinwand um diesen Betrag heruntergegangen ist. Sicherlich nicht. Wenn ich vor den Wahlen Ihre Broschüren und hauptsächlich die Broschüren der Kommunisten in die Hand bekommen habe, da haben Sie sich in denselben als die besten Vertreter der Kleinbauern aufgespielt. Ich weiß, daß unsere Regierung, wenn sie auch die Zölle für Getreide und für Vieh in die Wege leitet, unter allen Umständen gegen den Flachszoll ist, weil die 20 Spinnereien derart mit dem Großbankentum verhandelt sind und der Regierung die Großbanken lieber sind, als tausende und abertausende von Kleinbauern. Und wenn Sie wirklich ein agrarfreundliches Herz haben, dann setzen Sie sich mit uns mit aller Macht dafür ein, daß gerade dieser Zoll auch hier unter allen Umständen zur Einführung gelangt. Der Vertreter der Sozialdemokratie war es auch, der sich als Arbeitervertreter aufspielte. Ich gestehe ihm das Recht voll kommen zu, aber wenn er Sozialdemokrat ist, dann muß er umsomehr darauf drängen, daß unter den Arbeitern unter keinen Umständen eine Ungleichheit zustande kommt, er muß dafür sorgen, daß nicht eine kleine Klasse der Arbeiter als Parias der Gesellschaft betrachtet und verachtet wird. Ich möchte darauf hinweisen, wie es vor dem Kriege war. Da haben wir immer wieder gehört, daß es gerade die Bauern sind, die die größten Leuteschinder, Hungerleider und alles mögliche gegen die Dienstboten seien. Wenn Sie die Lage der damaligen Bauern näher betrachten, wenn Sie darüber nachdenken, wie es den Bauern vor dem, Kriege gegangen ist, werden Sie wissen, daß man im alten Österreich zu jener Zeit in jeder Minute einen Bauernhof exekutiv verkaufte, so daß dieser Bauer unter keinen Umständen seinen Dienstboten etwas mehr zahlen konnte. Und jetzt nach dem Kriege sind diese Vorwürfe gegen die Bauern auf einmal verstummt. Ich habe selbst in Ihren Blättern gelesen, daß Sie selbst zugestehen, daß der landwirtschaftliche Arbeiter heute besser gestellt ist, als selbst der Industriearbeiter. Und wenn er so gut gestellt ist, habe ich Ihnen bewiesen, daß es gerade in den letzten Jahren die Landwirt schaft war, welche nicht von ihren Ein nahmen lebt, sondern sogar noch von ihrem eigenen Kapital zuzahlen muß. Und dennoch hat sie ihre landwirtschaftlichen Arbeiter hochgehalten. (Sen. Löw: Nehmen Sie das statistische Handbuch zur Hand, da werden Sie die Löhne in der Landwirtschaft finden, besonders im Podersamer Bezirk!) Sie dürften die Kostenlöhne nicht mit hineinberechnet haben. Wenn Sie aber diesen Schutzzoll heute für die Landwirtschaft verneinen, treffen Sie nicht den Landwirt allein, Sie treffen den Arbeiter selbst, denn wenn der Landwirt sein Kapital aufgezehrt hat, kann er später nicht in der Lage sein, seinen Dienstboten das zu geben, was er ihnen heute freiwillig gibt. (Sen. Polach: Die Behauptung von den höheren Löhnen ist sehr nachzuprüfen!) Das können Sie nachprüfen. Wir haben in dem letzten Jahre mit den Arbeitern einen Rübeaushebevertrag abgeschlossen und Sie werden daraus ersehen, daß zu einer Zeit, als die Landwirte für einen Meterzentner Rübe 32 Kè erhalten haben - das war vor 2 Jahren - Sie für den Metzen ausgehobener Rübe 140 bis 150 Kè bezahlt haben. (Sen. Löw: Wie ist es beim Hopfen?) Da wird sich der Hopfen wahrscheinlich auch niedriger gestellt haben.
Eines möchte ich Ihnen noch ans Herz legen. Meine Heimatsgemeinde hat ein Ausmaß von 750 ha, eine ziemlich große Fläche, und auf dieser leben heute 249 Personen. Da kommen auf eine Person 3 ha und wenn Sie eine Familie zu 5 Personen nehmen, werden Sie bei uns Ihrer Meinung nach lauter Großagrarier finden. Und ich finde bei dieser meiner Gemeinde, daß die Abwanderung von Jahr zu Jahr immer mehr zunimmt; und das ist nicht nur in meiner Gemeinde der Fall, das ist ganz Nordmähren so und es dürfte auch in den Randgebieten Böhmens der Fall sein, daß die landwirtschaftliche Bevölkerung immer mehr abnimmt; wenn die Regierung nur einigermaßen einen Brosamen von Gunst der Landwirtschaft zuwenden würde, wenn sie es genau so tun würde, wie es die arme Regierung in Österreich getan hat, dann wäre es ganz leicht möglich, daß nicht nur keine Arbeitslosen in diesem Staaten wären, sondern daß auch die Landbevölkerung, die heute ungefähr 5 Millionen ausmacht, ganz gut auf 10 Millionen hinaufgebracht werden könnte. Man hat hier zu wiederholten Malen erklärt, daß unser Staat gewissermaßen das Herz von Europa darstellen soll. Wenn dieses Herz stets und immer richtig pulsieren soll, dann ist es unbedingt notwendig, daß derjenige Stand, der die größte Belebung in dieser Hinsicht vornehmen könnte, auch immer lebensfähig erhalten bleibt. Doch wenn man in der Weise wie in den letzten Jahren zuwege geht, dann wird es wohl eintreten, daß auch der Puls immer langsamer und langsamer geht und das Herz stehen bleibt. Sie wol len wissen, wie sich der Bund der Landwirte, der am meisten interessiert ist, zur Zollschutzfrage, die vom Senator Donát aufgeworfen wurde, verhalten will. Das eine muß ich Ihnen sagen, daß in der Weise überhaupt keine Rede davon sein kann; weil der Flachszoll darin überhaupt nicht enthalten ist. Doch ich rnuß erklären, daß, wenn auch unsere Landwirtschaft noch so sehr bedrückt ist - und damit meine ich die deutsche Landwirtschaft, welche unendlich viel zu leiden hat - wir nicht allein Bauern, sondern auch Angehörige eines Millionenvolkes sind, und als Angehöriger dieses Millionenvolkes muß ich, wenn die Herren von der republikanischen Partei mit der Frage an uns herantreten, wie wir uns dazu verhalten, eine Gegenforderung an sie richten, die da lautet: Wie verhalten Sie sich uns gegenüber gegen die ungerechteste Bodenbeschlagnahme oder Bodenzuteilung, wie verhalten Sie sich zu den beschlagnahmten Schulen, wie verhalten Sie sich zu den gestohlenen Kriegsanleihen, wie verhalten Sie sich zu den Sprachenverordnungen, wodurch erwiesen ist, daß wir Deutsche in diesem Staate für vogelfrei erklärt worden sind? Und wenn Sie, sich darüber erklärt und ausgesprochen haben, dann wird es auch möglich sein, daß von unserer Seite in dieser Hinsicht eine Antwort wird gegeben werden können. (Potlesk na levici.)